15.08.2018 | Das Prostituiertenschutzgesetz - Hinweise zur Durchführung

Fortbildung für Bedienstete der niedersächsischen Kommunen
Das Studieninstitut des Landes Niedersachsen bietet am 15.8.2018 eine Fortbildung für Bedienstete der niedersächsischen Kommunen zum Prostituiertenschutzgesetz an. Dabei geht es um allgemeine Informationen zum Thema Prostitution in Deutschland und deren Strukturen sowie Informationen zum Thema Zwangsprostitution. Darüber hinaus werden die Regelungen des Prostitutiertenschutzgesetzes dargestellt und die einzelnen Aufgaben für Kommunen vermittelt. Für Bedienstete der niedersächsischen Kommunen ist die Veranstaltung gebührenfrei. Sie findet statt in den Räumen der IG BCE, Königsworther Platz 6, 30167 Hannover. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular finden Sie auf der Website des Studieninstitutes. (12.7.2018)

23.08.2018 | Fortbildung zur Gesundheitsberatung nach § 10 ProstSchG

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gesundheitsämtern
Am 01.07.2017 ist das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) in Kraft getreten. Seitdem sollen die Gesundheitsämter Prostituierte gesundheitlich beraten. Nach einem Jahr der Umsetzung des Gesetzes zieht das Niedersächsische Landesgesundheitsamt mit einer
Fortbildung Zwischenbilanz: Welche Erfahrungen haben die in der Beratung Tätigen bisher gemacht? Gab es besondere, typische oder komplizierte Fälle, mit denen die Beraterinnen/ Berater konfrontiert wurden? Wenn ja, wie gut konnten diese mit dem vorhandenen Wissen bewältigt werden? Neben einem Erfahrungsaustausch zu diesen Fragen stehen die Themen Menschenhandel und Zwangsprostitution sowie sexuell übertragbare Infektionen im Zentrum der Fortbildung, die in Hannover stattfindet.

Information und Anmeldung: Niedersächsisches Landesgesundheitsamt, Diana Peter, Telefon (0511) 450 55 01, fortbildung@nlga.niedersachsen.de, www.fortbildung.nlga.niedersachsen.de

Materialiensammlung des BMFSFJ zur Erstellung von Informationen

Für die Erstellung von Informationen zum ProstSchG kann eine umfangreiche Materialiensammlung auf der Website des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ) genutzt werden. Die Materialiensammlung wird laufend ergänzt.
Link zur Materialiensammlung des BMFSFJ

  • Textbausteine liefern Inhalte zu den bundesweit gültigen Themen des Informations- und Beratungsgesprächs, das die Behörde bei der Anmeldung mit der bzw. dem Prostituierten führen muss. Sie können - ergänzt durch Informationen zu regionalen Unterstützungsangeboten und regional relevante Regelungen - für die Erstellung eigener Informationsmaterialien verwendet werden. Die Textbausteine stehen in Kürze in mehreren Sprachen zum Download bereit.
    Download Textbausteine

  • Das Faltblatt "Prostituiertenschutzgesetz. Informationen über das Verfahren zur Anmeldung einer Prostitutionstätigkeit" fasst kompakt und anschaulich die wichtigsten Informationen zum Anmeldeverfahren zusammen. Es steht als Download bereit und kann auch als gedruckte Publikation von Behörden bestellt werden.
    Download Faltblatt Anmeldung

Prostitutions-Statistikverordnung

Im Prostituiertenschutzgesetz ist die Erhebung von Daten über die Prostitutionstätigkeit aufgenommen worden. Näheres regelt die vom Bundesrat beschlossene Verordnung über die Führung einer Bundesstatistik nach dem Prostituiertenschutzgesetz (Prostitutions-Statistikverordnung - ProstStatV). Sie ist über die Website "Gesetze im Internet" des Bundesjustizministeriums online abrufbar.
BGBl I 2017, 1934 Verordnung über die Führung einer Bundesstatistik nach dem Prostituiertenschutzgesetz vom 13. Juni 2017

Prostitutionsanmeldeverordnung - ProstAV

Die Verordnung über das Verfahren zur Anmeldung einer Tätigkeit als Prostituierte oder Prostituierter (Prostitutionsanmeldeverordnung - ProstAV) wurde ebenfalls vom Bundesrat beschlossen. Sie ist über die Website "Gesetze im Internet" des Bundesjustizministeriums online abrufbar.
BGBl I 2017, 1930 Verordnung über das Verfahren zur Anmeldung einer Tätigkeit als Prostituierte oder Prostituierter vom 13. Juni 2017

Runder Tisch Prostitution Niedersachsen

Auf Grundlage der Entschließung des Landtags vom 25.06.2014 (Drs. 17/1678) wurde am 17.11.2014 der "Runde Tisch Prostitution Niedersachsen" eingerichtet. Es treffen sich somit regelmäßig Vertreterinnen und Vertreter des Landtags, der Ministerien, der Beratungsstelle für Prostituierte "Phoenix", der Prostituiertenverbände, des Landeskriminalamtes sowie der kommunalen Spitzenverbände um Erfahrungen und Einstellungen zu aktuellen Problemen in der Prostitution auszutauschen.